Der Gesellenbrief von Etel Wollmann

Der Gesellenbrief von Etel Wollmann
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  • Foto aufgenommen in:
    Wien
    Jahr:
    1923
    Ländername:
    Österreich, 1918-1938
    Name des Landes heute:
    Austria
Das ist der Gesellenbrief meiner Mutter von der ?Gesellschaft der Kleidermacher?. Die Prüfungen hatte sie mit ?sehr gutem Erfolg? abgeschlossen. Der Vater meiner Mutter, Michael Wollmann, war 1918 an der Spanischen Grippe gestorben, da war sie 15 Jahre alt. Sie besuchte eine Haushaltsschule mit einer Schneiderausbildung und arbeitete dann gemeinsam im Lebensmittelgeschäft mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Alexander. Meine Mutter war sehr viel und gern mit Handarbeiten und Schneidern beschäftigt, und während der Zeit in Palästina verdiente sie mit Flickarbeiten Geld für die Familie. Das war aber in den Augen meiner Eltern ein starker sozialer Abstieg und sie weinten beide, als meine Mutter das erstemal zu ihrer Arbeit ging.

Interview details

Interviewte(r): Kitty Schrott
Interviewt von:
T. Eckstein
Monat des Interviews:
März
Jahr des Interviews:
2005
Wien, Austria

HAUPTPERSON

Etel Drill
Geburtsjahr:
1905
Geburtsort:
Bad Vöslau
Todesjahr:
1947
Todesort:
Holon
Gestorben:
after WW II
Beruf
Vor dem 2. Weltkrieg:
Hausfrau
nach dem 2. Weltkrieg:
Handarbeiter
Familiennamen
  • Vorheriger Familienname: 
    Wollmann
    Jahr der Namensänderung: 
    1934
    Grund der Namensänderung: 
    Heirat

Weitere Informationen

Ebenfalls interviewt von:
"Jüdische Schicksale" Hrg. Dokumentationsarchiv des Österreichischen WiderstandsÖBV, Wien 1992

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