Rudolf Kraus vor einem Siemensschild am Heldenplatz

Rudolf Kraus vor einem Siemensschild am Heldenplatz

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Das ist mein Vater vor einem Siemensschild am Heldenplatz in den 1930er Jahren.

Meine Eltern waren nie verheiratet, aber mein Vater hat sich immer um mich bemüht. Mein Vater hat versucht, meine Mutter und mich aus Österreich herauszuholen.

Er hat sich deshalb 1939 von Siemens, wo er gearbeitet hat, in den Iran versetzen lassen.

So wollte er uns die Einreise in den Iran ermöglichen. Im Iran hatte er den Auftrag, die Beleuchtungsanlage für eine Trabrennbahn zu bauen. In dieser Zeit begann aber der Krieg.

Als dann die Engländer und Russen in den neutralen Iran einmarschierten, wurde ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen.

Somit war mein Vater dort ein feindlicher Ausländer und wurde mit vielen anderen interniert und dann nach Australien gebracht.

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Interviewee

Lucia Heilman