Richard Kohn und seine Frau Bella

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Das bin ich mit meiner Fau Bella in Karaganda. Ich lernte meine Frau Bella Tischler, ein jüdisches Mädchen aus der Ukraine, in Karaganda kennen. Auch sie arbeitete im Kohlenbergbau, denn auch Frauen mussten im Kohlenbergbau arbeiten. Wir waren schrecklich arm damals. Bella war aus einer sehr armen Familie und war nur fünf Jahre in eine jüdische Schule gegangen. Als ich Anfang März 1946 in der Kohlengrube meinen Fuß verlor, kam Bella nach der Operation ins Krankenhaus und sagte: ?Du brauchst dich nicht zu fürchten, wenn du aus dem Krankenhaus entlassen wirst, kommst du gleich zu mir.? Bella schlief in einem Durchgangszimmer, hatte dort ihr eigenes Bett.

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Interviewee

Richard Kohn