Die Geschwister Bernath

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  • Foto aufgenommen in:
    Kiskörös
    Ländername:
    Österreich-Ungarn 1918-1938
    Name des Landes heute:
    Ungarn

Das bin ich im Matrosenanzug mit einigen meiner Geschwister. Wir waren acht Geschwister: vier Jungen und vier Mädchen.

Ich war der jüngste Junge, und ich hatte noch eine kleine Schwester.

Ich habe nur die sieben Grundschulklassen in Kiskörös besucht, dabei gab es auch eine kleine Jeschiwa. Das war eine Art Vorbereitung auf die eigentliche Jeschiwa, die Hochschule des Talmuds, in der die Religiösen gelernt haben.

Diese Jeschiwa hat der Rabbi geleitet, aber sie war keine berühmte Jeschiwa. Es gab nämlich ausgesprochen berühmte, große Jeschiwas in Ungarn.

Wo ich gelernt habe, in Galánta [heute Slowakei] und Pápa [Ungarn], da waren wir 400 junge Männer, man sagt Bocher. Galánta ist heute in der Slowakei und Pápa in Transdanubien.

Auch mein Vater und dessen Vater haben dort gelernt. Nur der Rabbi war immer ein anderer. In der Jeschiwa lernt man die Tora und die ganze Religionslehre.

Interview details

Interviewte(r): Laszlo Ladislau Bernath
Interviewt von:
Zsuzsi Szaszi
Monat des Interviews:
November
Jahr des Interviews:
2001
Wien, Österreich

HAUPTPERSON

Laszlo Ladislau Bernath
Jüdischer Name:
Lipe
Geburtsjahr:
1925
Jahrzehnt der Geburt:
1920
Geburtsort:
Kiskörös
Geburtsland:
Österreich-Ungarn 1918-1938
Beruf
Vor dem 2. Weltkrieg:
Kaufmann
nach dem 2. Weltkrieg:
Handel mit Kinderbekleidung

Andere Person

Miklos Bernath
Jüdischer Name:
Mordechai
Geburtsjahr:
1915
Jahrzehnt der Geburt:
1910
Geburtsort:
Kiskörös
Geburtsland:
Österreich-Ungarn 1918-1938
Todesjahr:
1942
Todesort:
Donbogen
Sterbeort (Land):
Ukraine
Beruf
Vor dem 2. Weltkrieg:
Student

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