Geburtsurkunde von Vera Eisenberger

Geburtsurkunde von Vera Eisenberger
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  • Ländername:
    Slowakische Republik, 1938-45
    Name des Landes heute:
    Slovakia
Das ist die Geburtsurkunde meiner Frau Vera Eisenberger [geborene Schwartz]. Sie wurde ihr 1947 nachgeschickt nach Israel, wo sie in einem Internat aufgewachsen ist. Meine Frau hieß ursprünglich Vera Schwartz. Sie stammte aus Bratislava. Ungarisch verstand sie, sie sprach es nicht, aber sie verstand es. Deutsch sprach sie besser als ich. Der Vater meiner Frau war Heinrich Schwartz, ihre Mutter war eine Grünsfeld. Ihr Vater hatte sogar im Januar 1943 noch solche Beziehungen, dass er meine Frau, die damals sechs Jahre alt war und ihre Schwester Erika [Judassin, geborene Schwartz], die acht Jahre alt war, noch nach Israel rausschicken konnte. Sie fuhren mit der Bahn zwei Wochen lang über Rumänien, die Türkei und Syrien und kamen 1943 in Palästina an. Sie wurden in ein Kinderheim gesteckt und wuchsen dort auf. Meine Frau hat ihre Eltern nie mehr getroffen, sie hat sie nur mehr auf Fotos gesehen. Ihr Vater ist 1944 gestorben und ihre Mutter wurde 1944 nach Auschwitz verschleppt und umgebracht.

Interview details

Interviewte(r): Jenö Eisenberger
Interviewt von:
Zsuzsi Szászi und Tanja Eckstein
Monat des Interviews:
Oktober
Jahr des Interviews:
2002
Wien, Austria

HAUPTPERSON

Vera Eisenberger
Geburtsjahr:
1934
Geburtsort:
Bratislava
Todesjahr:
2000
Todesort:
Wien
Gestorben:
after WW II
Beruf
nach dem 2. Weltkrieg:
Lehrerin
Familiennamen
  • Vorheriger Familienname: 
    Schwartz
    Jahr der Namensänderung: 
    1964
    Grund der Namensänderung: 
    Heirat

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