Simon Suschny in seiner Wohnung in Wien

Das ist mein Großvater väterlicherseits. Mein Großvater väterlicherseits hieß Simon Suschny. Er hat am Bahnhof gearbeitet, es dürfte der Nordbahnhof in Wien gewesen sein. Er war Dienstmann, hauptsächlich so eine Art Gepäcksträger. Ich habe ihn sehr gut gekannt, denn er hat bis ungefähr 1936 gelebt. Mein Großvater ging zum Beten in die Karajangasse [20. Bezirk] in ein kleines Bethaus. Im Hof zwischen den Häusern der Nummern 8 und 10 wurde zu Sukkoth [Laubhüttenfest] immer eine Laubhütte aufgestellt, in denen die Gläubigen unter den vielen Juden, die in diesen Häusern wohnten, ihre Gebete verrichteten.

Angaben