Bulgarien und der Holocaust

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Wenn es vor dem Holocaust 48.000 Juden in Bulgarien gab und fast all am Ende des Zweiten Weltkrieges noch lebten, wie kann man das keine Rettung nennen? Die Antwort ist faszinierend und komplex. Fast 12.000 Juden in dem vom Bulgarien besetzten Griechenland und Jugoslawien waren auf Befehl der bulgarischen Regierung durch die bulgarische Polizei deportiert worden.
Aber als es drauf ankam die Juden aus dem historischen Bulgarien zu deportierten, geschah etwas einzigartiges. Durch ein Zusammenspiel von Glück, Freundschaft und Zivilcourage wurden die bulgarischen Juden im März 1943 nicht in die Todeslager der Nazis deportiert.
Zwei Monate später wurden allerdings 20.000 Juden aus Sofia in Zwangsarbeitslager innerhalb Bulgariens deportiert, wo ihnen alles weg genommen wurde und sie unter schrecklichen Umständen leben mussten.
Dieser Kurzfilm gibt einen Überblick über eine der am wenigsten bekannten Geschichten des Holocaust.

Study Guides

Historische Links

Dieser Artikel bietet einen Überblick über die Geschichte Bulgariens, einschließlich des Zweiten Weltkrieges.

Am 20. Jänner 1942 fand in Berlin die “Wannsee-Konferenz” statt, wo deren Teilnehmer die Durchführung der systematischen Ermordung der europäischen Juden planten. Auf dieser Seite kannst du Informationen zu der Wannseekonferenz sowie eine Auflistung der Teilnehmer nachlesen.

Judentum in Bulgarien

Einen Überblick über die antijüdischen Maßbahmen die in Bulgarien durchgeführt wurden findest du hier.

Hier findest du einen Überblick zu durchgeführten und geplanten Deportationen von Juden in Bulgarien.

BALKAN im Zweiten Weltkrieg

Hier findest du alle Fotos der Centropa Fotodatenbank aus Bulgarien, die Jugendgruppenaktivitäten zeigen.

Zur Geschichte Mazedoniens kannst du hier mehr lesen. 

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