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Familie Goldmann in Tel Aviv

Auf dem Foto sind mein Schwiegervater Adolf Goldmann in der Mitte, mein Mann Moshe ist der Linke, und ein Cousin meines Mannes ist der rechte im Bild.

Wie der Cousin hieß, weiss ich nicht mehr. Das ist in Tel Aviv. Damals waren wir noch nicht lange im Land.

Mein Schwiegervater war 1937 zu unserer Hochzeit aus Deutschland nach Tel Aviv gekommen.

Meine Schwiegermutter war in Dessau geblieben, wo sie eine große Lederwarenfabrik besaßen.

Nach der Hochzeit wollte mein Schwiegervater wieder zurück nach Deutschland.

Erna Goldmann in Tel Aviv

Hier bin ich in Tel Aviv in der Dizengoff Strasse.

Auch so sah Tel Aviv in dieser Zeit noch aus, Sand und Hütten.

Aber es gab 1937 in Tel Aviv auch schon Straßen, Kinos, Cafés. Wir haben mit alten Freunden gesessen, haben uns unterhalten und Kaffee getrunken.

Meine Schwägerin wohnte auf der Ben Yehuda, und wir haben Keren Kajemet/Ecke Emile Zola gewohnt. Die Keren Kajemet ist heute die Ben Gurion. Das war eine sehr schöne Wohnung.

Rafael Golmann zu Purim im Kindergarten

Das ist mein Sohn Rafi im Kindergarten zu einer Purimfeier. Auch wir haben alle Feste in der Familie gefeiert.

Das ist eine schöne Tradition, und wir haben uns immer Freunde eingeladen, auch viele Kinder.

Auch den Shabbat haben wir jeden Freitag gemeinsam gefeiert. Rafi war ein sehr süßes Kind und hatte viele Freunde.

Rafael Goldmann zu Chanukka

Das war Chanukka 1954. Auf diesem Foto ist Rafael drei Jahre alt.

Den Schabbat habe ich in mit meinem Mann und unseren Kindern immer gefeiert. Wir fanden, das ist schöner Abend.

Auch Chanukka haben wir immer zu Hause gefeiert. Wir haben die Kerzen gezündet, und es gab immer Geschenke für die Kinder.

Das hat aber nichts mit Frömmigkeit zu tun, sondern weil wir das gemütlich fanden.

Daniel und Rafael Goldmann

Das sind meine Söhne Daniel und Rafael. Daniel war elf Jahre älter als Rafael. Das machte einen großen Unterschied.

Sie hatten sich sehr gern, aber sie hatten nicht sehr viel miteinander zu tun. Daniel war ein sehr schöner Junge.

Er wollte sofort nach der Schule in die Plastikfabrik meines Mannes einsteigen.

Dabei war er technisch sehr intelligent und hätte besser etwas Technisches studieren sollen.

Rafael Goldmann

Auf diesem Foto ist Rafael ein Jahr alt. Er war ein süßes Kind mit blonden Locken.

Rafi ist nach der Schule sofort ins Plastik Geschäft meines Mannes eingestiegen, er wollte nichts anderes machen.

Wir haben das Geschäft auch heute noch, aber es geht nicht mehr gut. Es hat sich sehr viel verändert, denn es gibt sehr viel Konkurrenz.

Alles wird in China gekauft, alles ist billig.

Rafi ist heute 59 Jahre alt. Er wohnt mit seiner Frau, seiner Tochter Odet und seinem Sohn Adam nicht weit von mir und besucht mich regelmäßig.

Erna, Daniel und Rafael Goldmann

Das bin ich mit meinen Kinder Daniel und Rafael in unserer Wohnung in Ramat Gan.

1951 ist unser Sohn Rafael geboren. Rafi war ein ganz anderer Typ als Dani. Dani war zuerst blond, dann wurde er dunkler. Rafi ist ein heller Typ.

Beide Kinder waren sehr goldig. Aber der Altersunterschied von elf Jahre war schon sehr groß.

In Ramat Gan haben wir ungefähr zehn Jahre gewohnt. 1963 sind wir nach Ramat Chen gezogen, da haben wir uns ein Haus gebaut.

The Goldmann family in Israel's desert

In this photo, you can see my husband and me with our sister-in-law from Holland in Israel’s desert.

Whenever they would visit us, we drove all across Israel to show them the country.

My sister-in-law, Jetti, was very pretty – her mother was Dutch and her father from Indonesia.

My husband and I often visited them in Holland; we were in Amsterdam for the first time in 1958.

That was also the first time we left Israel. My brother died on February 9, 1974. His wife and kids still live in Holland.

Picnic in Ashkelon

This was our car: a Vauxhall, a well-known English car. We picnicked in Ashkelon with our best friends.

The other car was a Willys, the American car of our friends.

We would all travel around together. We even had a car and we drove all across Israel.

When we found a place we liked, we stopped for a picnic. I didn’t drive, but my husband did.

He couldn’t be without a car for one day. It was a big investment back then, a car.

They didn’t have many cars. You could park anywhere. Anywhere!

The Goldmann family with their car on a trip to Ashkelon

This is our family during a day trip to Ashkelon.

We would all travel around together. We even had a car and we drove all across Israel.

When we found a place we liked, we stopped for a picnic.

I didn’t drive, but my husband did. He couldn’t be without a car for one day. It was a big investment back then, a car.

They didn’t have many cars. You could park anywhere. Anywhere!

Oldalak

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