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Moshe, Erna und Daniel Goldmann

Auf diesem Foto war unser Sohn Daniel gerade drei Jahre alt. Wir waren eine richtige Familie und haben uns sehr wohl gefühlt in Israel.

Mein Mann war ein sehr aktiver Mensch. Er liebte Kulturveranstaltungen, und Konzerte hat er noch lieber gehabt, denn er war auch sehr musikalisch.

Er hat in Israel ein gut gehendes Unternehmen aufgebaut. Angefangen hat er mit Gummi. Es gab den Kibbutz haOgen, der hat Plastikfolien fabriziert.

Das war der Beginn von Plastik. Mein Mann hat die Plastikfolien gekauft und dann verkauft für Vorhänge und Tischdecken und solche Sachen.

Daniel Goldmann

Das ist mein Sohn Daniel.

Daniel war ein besonders hübsches Kind. Wir waren sehr glücklich, als er geboren wurde. Er hatte eine sehr schöne Kindheit.

Daniel wollte nach der Schule in der Plastikfabrik meines Mannes arbeiten. Mein Mann wollte das auch so.

Das hat Dani auch getan, aber nicht sehr erfolgreich. Es war ein kleines Unternehmen, das mein Mann mit jemand zusammen gegründet hatte.

In der Fabrik wurde Plastik hergestellt und verkauft. Dabei war der Daniel technisch so begabt und hätte was richtig Technisches lernen müssen.

Erna und Moshe Goldmann

Das sind mein Mann Martin, ich habe ihn immer Moshe genannt, und ich in Tel Aviv nach unserer Hochzeit.

Moshe und ich kannten uns schon aus Deutschland aus der Jugendbewegung.

Wir haben uns ineinander verliebt, aber Moshe ging bereits 1934 nach Palästina.

Trotzdem sind wir zusammen geblieben.

Ich kam erst 1937 nach Palästina, noch im selben Jahr haben wir geheiratet.

Erna Goldmann in Tel Aviv

Das bin ich kurz nach meiner Ankunft in Palästina.

Ich habe Frankfurt im Sommer 1937 für immer verlassen. Ich weiß nicht mehr, was das Land für einen Eindruck auf mich gemacht hat.

Ich habe gewusst, ich bin auf einem anderen Erdteil. Es gab keine Ähnlichkeit mit dem, was ich bisher kannte, aber darauf war ich vorbereitet.

Mich hat die Vegetation nicht so wahnsinnig interessiert, mich hat das Leben in der Stadt interessiert.

Ich hatte meinen Bruder, ich hatte meinen Freund, mich hat nichts gestört, ich war jung.

Erna Goldmann in Tel Aviv

Das bin ich kurz nach meiner Ankunft in Palästina.

Ich habe Frankfurt im Sommer 1937 für immer verlassen. Ich weiß nicht mehr, was das Land für einen Eindruck auf mich gemacht hat.

Ich habe gewusst, ich bin auf einem anderen Erdteil. Es gab keine Ähnlichkeit mit dem, was ich bisher kannte, aber darauf war ich vorbereitet.

Mich hat die Vegetation nicht so wahnsinnig interessiert, mich hat das Leben in der Stadt interessiert.

Ich hatte meinen Bruder, ich hatte meinen Freund, mich hat nichts gestört, ich war jung.

Erna Goldmann

Tel Aviv, Izrael

Tel Aviv 
Israel 
Name of Interviewer: Tanja Eckstein 
Date of Interviews: August 2010 

In August 2010, I landed at Tel Aviv airport for the first time in 10 years. The airport had been renovated, but still, nothing was foreign to me.

On the contrary, Tel Aviv appeared familiar as never before. It was August and it was very hot. On the next day, I went to Ramat Chen, a suburb of Tel Aviv with mostly private mansions.

Country: 
City: 
Tel Aviv

Erna Goldmann

Tel Aviv, Izrael

Goldmann Erna
Tel Aviv
Israel
Datum des Interviews: August 2010
Name des Interviewers: Tanja Eckstein

Im August 2010 landete ich mit der EL Al nach zehn Jahren wieder am Flughafen in Tel Aviv. Der Flughafen ist inzwischen neu, trotzdem ist mir nichts fremd. Im Gegenteil, Tel Aviv ist vertraut wie nie zuvor.

Country: 
City: 
Tel Aviv

Erna Goldmann

Das bin ich an meinem 90. Geburtstag.

Mein 90. Geburtstag wurde in Jaffa gefeiert. Da hatte der Rafi ein sehr schönes Restaurant ausgesucht.

Es war an diesem Abend nur für uns und sehr schön geschmückt.

Es war eine wunderbare Feier und vor allem auch deshalb, weil meine zwei Neffen und meine Nichte aus Holland, die Kinder meines Bruders Paul überraschender Weise gekommen waren.

Bar Mitzwah von Adam, dem Enkel von Erna Goldmann

Das ist meine Familie bei der Bar Mitzwa meines Enkels Adam, dem Sohn meines Sohnes Rafael.

Adam ist der kleine Jungfe in der Mitte mit dem weißen Hemd.

Der alte Herr mit der Gehhilfe ist mein Bruder Karl. Das war drei Jahre vor seinem Tod.

Ganz hinten steht mein Sohn Rafi und neben ihm steht seine Frau Hannah. Und die Frau mit der schwarzen Kostümjacke bin ich.

Mein Sohn und seine Frau wohnen in Ramat Chen, ganz in meiner Nähe, und sie besuchen mich sehr häufig.

Oldalak

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