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Frau Dr. Erna Wodak bei der Eröffnung eines Hauses des Weizmann Instituts Rehovot in Israel

Der Sekretär vom Weizmann lebte in Zürich und war bestrebt, viele solche Gesellschaften ins Leben zu rufen, Professoren verschiedener Länder tauschten wissenschaftlichen Erfahrungen aus.

1976 wurde ich Gründungsmitglied und Generalsekretärin der Österreichischen Gesellschaft der Freunde des Weizmann Institute of Science, Rehovot, Israel. Als Karl Kahane starb habe ich weitergearbeitet, bis zu meinem 82. Geburtstag.

Max Uri mit seinem Onkel Alexander Uri

Das bin ich mit meinem Onkel Alexander Uri in Palästina bei meiner Hochzeit. Das Bild wurde 1941 in Tel Aviv aufgenommen.

Mein Onkel Alexander war in Wien religiös, aber nicht so, wie es der Großvater gewollt hätte.

In den 1920er-Jahren wanderte er als Zionist nach Palästina aus. Er ging in einen Kibbutz, wo er beim Lagerfeuer eines Tages eine Stimme hörte, die zu ihm sprach:

Alexander, du gehst nicht den richtigen Weg, geh den Weg, den deine Vorfahren gegangen sind.'

Onkel Alexander wusste genau, was gemeint war.

Max und Frieda Uris Hochzeitsfoto

Das ist unser Hochzeitsbild, aufgenommen 1941 in Tel Aviv.

Im Dezember 1941 heirateten meine Frau und ich in Tel Aviv. Meine Frau wollte so gern, dass ich in Zivil heirate und nicht in der Uniform.

Ich fragte meine Offiziere, aber sie sagten, das käme gar nicht in Frage.

So musste ich in der Uniform heiraten. Bei der Hochzeit hielten vier Soldaten den Baldachin, einer davon war Yigal Hurwitz, der später Finanzminister in Israel wurde.

Max Uri vor dem Eingang von Mikve Israel

Das bin ich im Jahr 1940 vor dem Haupteingang von Mikve Israel in österreichischer Tracht mit weissen Stutzen und mit der Lederhose.

So lief ich da aber nicht herum, das hatte ich nur zum Fotografieren angezogen.

Meine Mutter hatte noch das Geld, um nach meiner Flucht nach Palästina, für mich das Studium auf der landwirtschaftlichen Hochschule Mikve Israel, in der Nähe von Tel Aviv, zu bezahlen.

Gerechter unter den Völkern Urkunde

DIE URKUNDE BESTÄTIGT, DASS IN DER SITZUNG VOM 7. MÄRZ 1990 DIE KOMMISSION FÜR DIE AUSZEICHNUNG DER GERECHTEN, GEGRÜNDET VON YAD VASHEM, DER GEDENKSTÄTTE FÜR DIE HELDEN UND OPFER DES HOLOCAUSTS, AUF GRUND VON BEGLAUBIGUNGEN DIE IHR VORGELEGT WURDEN, BESCHLOSSEN WURDE

Reinhold Duschka

ZU EHREN, WELCHER IN DER ZEIT DES HOLOCAUSTS IN EUROPA SEIN EIGENES LEBEN RISKIERTE UM VERFOLGTE JUDEN ZU RETTEN.

DIE KOMMISSION GAT DESHAL BESCHLOSSEN, IHM DIE

MEDAILLE DER GERECHTE DER VÖLKER

ZU VERLEIHEN.

Familie Silberberg

Ich habe keine Ahnung mehr, wo das Foto aufgenommen wurde, aber es zeigt auf jeden Fall mich mit meiner ganzen Familie.

Mein Vater ging auch in Palästina immer mit Anzug und Krawatte.

Meine Mutter Berta, meine Schwestern Inge und Ruth und ich haben alle die gleichen Frisuren.

Ausserdem sieht man auch noch meine Brüder Naftali und Dan. In Jerusalem haben wir in einer Zweizimmerwohnung gewohnt, da war alles sehr klein.

Man ist Stiegen runtergegangen und oben war ein schmales Fenster, da haben wir gesehen, wie die Leute vorbeigegangen sind.

Moshe, Erna und Daniel Goldmann

Auf diesem Foto war unser Sohn Daniel gerade drei Jahre alt. Wir waren eine richtige Familie und haben uns sehr wohl gefühlt in Israel.

Mein Mann war ein sehr aktiver Mensch. Er liebte Kulturveranstaltungen, und Konzerte hat er noch lieber gehabt, denn er war auch sehr musikalisch.

Er hat in Israel ein gut gehendes Unternehmen aufgebaut. Angefangen hat er mit Gummi. Es gab den Kibbutz haOgen, der hat Plastikfolien fabriziert.

Das war der Beginn von Plastik. Mein Mann hat die Plastikfolien gekauft und dann verkauft für Vorhänge und Tischdecken und solche Sachen.

Daniel Goldmann

Das ist mein Sohn Daniel.

Daniel war ein besonders hübsches Kind. Wir waren sehr glücklich, als er geboren wurde. Er hatte eine sehr schöne Kindheit.

Daniel wollte nach der Schule in der Plastikfabrik meines Mannes arbeiten. Mein Mann wollte das auch so.

Das hat Dani auch getan, aber nicht sehr erfolgreich. Es war ein kleines Unternehmen, das mein Mann mit jemand zusammen gegründet hatte.

In der Fabrik wurde Plastik hergestellt und verkauft. Dabei war der Daniel technisch so begabt und hätte was richtig Technisches lernen müssen.

Erna und Moshe Goldmann

Das sind mein Mann Martin, ich habe ihn immer Moshe genannt, und ich in Tel Aviv nach unserer Hochzeit.

Moshe und ich kannten uns schon aus Deutschland aus der Jugendbewegung.

Wir haben uns ineinander verliebt, aber Moshe ging bereits 1934 nach Palästina.

Trotzdem sind wir zusammen geblieben.

Ich kam erst 1937 nach Palästina, noch im selben Jahr haben wir geheiratet.

Erna Goldmann in Tel Aviv

Das bin ich kurz nach meiner Ankunft in Palästina.

Ich habe Frankfurt im Sommer 1937 für immer verlassen. Ich weiß nicht mehr, was das Land für einen Eindruck auf mich gemacht hat.

Ich habe gewusst, ich bin auf einem anderen Erdteil. Es gab keine Ähnlichkeit mit dem, was ich bisher kannte, aber darauf war ich vorbereitet.

Mich hat die Vegetation nicht so wahnsinnig interessiert, mich hat das Leben in der Stadt interessiert.

Ich hatte meinen Bruder, ich hatte meinen Freund, mich hat nichts gestört, ich war jung.

Oldalak

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