Elisabeth Horsky mit ihren Töchter Anne-Marie Javor und Daniela Segenreich

Hier bin ich mit meinen Töchtern Anne-Marie [Cica genannt], links, und Daniela, Dani genannt, zur Chanukka-Feier im Jahre 2001 in der Wohnung meiner Enkelin Nicole.

Ich fahre regelmäßig nach Israel, verbringe fast jeden Shabbes bei meiner Tochter Anne -Marie mit den Enkelkindern und spiele öfters in der Woche Bridge.

Gott sei Dank geht es mir gesundheitlich so gut, dass ich mein Leben ohne fremde Hilfe führen kann.

Ich habe mich in allen Familienangelegenheiten auf meinen Bruder verlassen.

Marcel Javor

Da ist mein Enkel Marcel, im Alter von sechs Jahren, im Gemeindezentrum der Israelischen Kultusgemeinde Wien bei einer Chanukkafeier.

Der Chanukaleuchter im Gemeindezentrum war ziemlich groß für ihn.

Mein Mann Maximilian hatte sich immer einen Sohn gewünscht und mit der Geburt von Marcel wurde ihm endlich dieser Wunsch erfüllt.

Ich habe zwei Töchter und unser erstes Enkelkind war Nicole, Marcels große Schwester und meine Tochter Daniela hat auch zwei Töchter, aber die hat mein Mann nicht mehr erleben dürfen.

Maximilian Horsky auf der Brith Mila seines Enkels Marcel

Das ist ein Foto von der Brith Mila [Beschneidung] meines Enkels Marcel Javor.

Mein Mann wollte immer einen Sohn, aber das wurde ihm erst von unserer Tochter Eva-Maria, die den Erwin Javor geheiratet hatte, erfüllt.

Erst kam 1973 unsere Enkelin Nicole, und dann wurde 16 Monate später der Marcel geboren.

Hier, beim Brith von Marcel, sehen wir meinen Mann, meinen Bruder Julius, der das Baby hält, und den anderen Großvater, Markus Javor, im Vordergrund.

Namensänderungsurkunde der Familie Grünberger

Nach dem Krieg waren deutsche Namen in der Tschechoslowakei eher problematisch.

So hat, wie viele andere auch, mein Mann im Jahre 1947, sich von Grünberger auf Horsky umgenannt.

Dieses Dokument hat er dann, als wir 1948 aus der Tschechoslowakei nach Belgien flüchteten, auf Französisch übersetzen lassen, und im Zuge unserer Übersiedlung nach Wien, im Jahre 1953, ist dann diese deutsche Version entstanden.

Sie ist mit einer 4,- Schilling Stempelmarke versehen und nimmt auch Bezug auf die belgische Version.

Übersetzung des Trauscheins

Dies ist eine 1952 in Wien gemachte Übersetzung meines standesamtlichen Trauscheins.

Er ist mit einer 4,- Schilling Stempelmarke versehen und bezieht sich auf eine französische Übersetzung aus dem Jahre 1948.

Nachdem wir aus 1948 aus der Tschechoslowakei nach Brüssel geflüchtet waren, 1953 nach Wien umzogen, mussten wir unsere Papiere ins Deutsche übersetzen lassen.

Auf dem Trauschein befinden sich viele Information über die Eltern des Brautpaares, über das Brautpaar und die Trauzeugen.

Regina Wetzler

Das ist meine Großmutter Regina Wetzler, geborene Kopstein.

Meine Großmutter war eine sehr religiöse Frau und trug immer eine Perücke.

Sie hatte mehrere Schwestern, die ich nicht gekannt habe. Ein Bruder lebte in Wien und hatte im 2. Bezirk ein Kürscher-Geschäft.

Meine Großmutter lebte in dem ungarischen Ort Pápa.

Diese Großmutter war etwas jünger als meine andere Großmutter, so dass ich zu ihr als Kind eine viel angenehmere Beziehung hatte, an meiner jüngeren Großmutter hatte ich mehr Freude.

Ludwig und Ella Kastner im Urlaub in Bad Gastein

Das sind meine Mutter Ella und mein Vater Ludwig Kastner Anfang der 1960er-Jahre in Bad Gastein.

Mein Vater hat nach dem Krieg begonnen Geschäfte zu machen. Er hat sich Vertretungen besorgt, hauptsächlich aus der Tschechoslowakei.

Die Tschechoslowakei war nach dem Krieg relativ wenig zerstört, die meisten Fabriken waren intakt.

Aus der Tschechoslowakei konnte man Ware kaufen, und das hat mein Vater auch gemacht, bis die kommunistische Regierung die Macht übernahm.

Ludwig Kastner

Das ist mein Vater nach dem Krieg in den 1960er-Jahren in Wien.

Mein Vater begann nach dem Krieg Geschäfte zu machen, er besorgte sich Vertretungen, hauptsächlich aus der Tschechoslowakei.

Die Tschechoslowakei war nach dem Krieg relativ wenig zerstört, die meisten Fabriken waren intakt. Dort konnte man Ware kaufen bis die kommunistische Regierung die Macht übernahm.

Zwei Jahre ungefähr hat es funktioniert. Gleich nach dem Krieg haben die Leute zu arbeiten begonnen und konnten die Waren liefern.

Ella Kastner

Meine Mutter Ella Kastner kam aus einem sehr religiösen Haus, und sie war eine sehr religiöse Frau.

Zu Hause wurde das Milchige und Fleischige streng auseinander gehalten. Da gab es separates Geschirr und das Geschirr wurde auch separat gewaschen.

Meine Mutter war zu Hause und hat den Haushalt geführt, obwohl sie auch Hilfe gehabt hat. Es hat Zeiten gegeben, da hatten wir ein Dienstmädchen für die grobe Arbeit und ein Kinderfräulein, das sich um uns gekümmert hat.

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