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Fritz Bischitz beim Arbeitsdienst

Das ist mein Vater während des Arbeitsdienstes.

Mein Vater war zuerst Soldat der ungarischen Armee, weil er falsche Papiere hatte.

Dann kamen sie dahinter, dass er Jude ist, und er wurde zum Arbeitsdienst eingezogen. Das war 1942.

Er wurde an die ungarische-russische Grenze, ich glaube, in die Karpaten geschickt. Das war im Sommer 1943.

Die Männer mußten schwer arbeiten, sie stellten Telefonmasten auf , aber vorher fällten sie Bäume und schleppten sie weg.

Fritz Bischitz beim Arbeitsdienst

Mein Vater war zuerst Soldat der ungarischen Armee, weil er falsche Papiere hatte.

Dann kamen sie dahinter, dass er Jude ist, und er wurde zum Arbeitsdienst eingezogen.

Das war 1942. Er wurde an die ungarische-russische Grenze, ich glaube, in die Karpaten geschickt. Das war im Sommer 1943.

Die Männer mußten schwer arbeiten, sie stellten Telefonmasten auf , aber vorher fällten sie Bäume und schleppten sie weg.

Heinz Bischitz mit seiner Mutter Irene auf der Donau in Budapest

Ich glaube, das ist 1940 auf der Donau in Budapest. Meine Mutter, Frau Ransburg, eine Freundin meiner Mutter und ich machen gemeinsam eine Schiffsfahrt.

Mit dieser Freundin wurde meine Mutter zusammen ins KZ Dachau deportiert.

Wir wohnten mit ihr zusammen in einem Haus, als die Juden schon nur noch in bestimmten Häusern leben mußten.

Auch Frau Ransburg überlebte den Holocaust und hatte nach dem Krieg in Ungarn irgend einen hohen Posten bei der Polizei.

Mein Vater als ein großer Hobbyfotograf, hatte gelernt, Fotos zu colorieren.

Heinz Bischitz mit seiner Mutter Irene in Budapest kurz vor ihrer Deportation

Das Foto wurde knapp vor der Deportation meiner Mutter, wahrscheinlich 1943, aufgenommen.

Sie wurde aus diesem Haus deportiert, in dem wir gemeinsam mit anderen Juden lebten, denn zu dieser Zeit wurden die Juden schon separiert.

Unten in dem Haus war ein Ledergeschäft, das gehörte einem alten Herrn, der mir das Schachspielen beibrachte und mit dem ich gern politisierte.

Das Foto wurde sicherlich anläßlich einer Festlichkeit aufgenommen, denn ich trage einen Anzug und eine Krawatte.

Magda Joo mit ihrer Enkelin

Das ist Tante Magda mit ihrer Enkelin Anna-Maria 1982 in Budapest.

Tante Magda Joo, geborene Knöpfler, war mit Oszkar Joo verheiratet. Er war Chauffeur und arbeitete während des Krieges in der Japanischen Botschaft.

1938 holte der Onkel Oszkar aus Budapest, er war Christ, uns schön langsam alle nach Ungarn. Mich holte er zum Beispiel mit den Papieren seines Sohnes, und die anderen mit gefälschten Papieren.

Onkel und Tante wußten immer, wo wir waren. Es war besprochen, dass wir im Notfall und unter Lebensgefahr, zur Tante und zum Onkel gehen konnten.

Oszkar und Alexander Joo und Heinz Bischitz im Budapester Zoo

Dieses Foto wurde 1938 im Budapester Tiergarten mit meinem Cousin Alexander und meinem Onkel Oszkar aufgenommen, der insgesamt 30 Familienmitgliedern während des Holocaust das Leben gerettet hat.

1938 holte der Onkel Oszkar aus Budapest, er war Christ und der Mann der Tante Magda, der Schwester meiner Mutter, uns schön langsam alle nach Ungarn.

Mich holte er zum Beispiel mit den Papieren seines Sohnes, die anderen mit gefälschten Papieren. Da er als Chauffeur für die japanische Botschaft arbeitete, war ihm das möglich.

Irene Bischitz am Plattensee in Ungarn

Auf diesem Foto ist meine Mutter am Plattensee in Ungarn. Das war vor meiner Geburt, im Jahre 1930.

Meine Mutter war eine gelernte Schneiderin. Sie war sehr bewußt jüdisch, aber sie führte nie einen koscheren Haushalt, und wir feierten auch den Schabbat nicht

Bevor meine Eltern das Geschäft in Ober Waltersdorf hatten, haben sie auch manchmal Urlaub am Plattensee gemacht, und ich glaube, sie waren auch einmal in Italien.

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