Erna Goldmann -- From Frankfurt to Tel Aviv

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Die Geschichte beginnt in der Zwischenkriegszeit in Frankfurt am Main, wo Ernas Familie seit Generationen lebte. Hier besuchte Erna die jüdische Schule und war mit ihren Brüdern und Freunden in einer zionistischen Jugendorganisation. Während ein Teil ihrer Familie nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland verließ, blieb Erna zunächst in Frankfurt -- als jedoch das Leben für Juden immer schwieriger wird, emigriert auch Erna nach Palästina...

 

 

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Nach dem ersten Weltkrieg wurde in Deutschland eine demokratisch-parlamentarische Republik ausgerufen; die Zeit von 1918/19 bis 1933 wird, nach dem Unterzeichnungsort der Verfassung, als Weimarer Republik bezeichnet. Ausgerufen wurde die Weimarer Republik am 9. November 1918 von Philipp Scheidemann. Zum Nachlesen und ‘Nachhören': die Rede, die Scheidemann damals hielt. Insgesamt regierten während der Weimarer Republik zwölf verschiedene Reichskanzler - klick hier für Fotos und kurze Biografien der zwölf Reichskanzler.  

Auf der einen Seite hatte die Weimarer Republik mit enormen Problemen zu kämpfen: es kam zur gefürchteten Hyperinflation, die Arbeitslosenzahlen schnellten in die Höhe und politischer Extremismus war im Aufstieg. Auf der anderen Seite war es eine Zeit kultureller Revolutionen im Bereich Kunst, Musik und Kino

Im Film wird der 30. Jänner 1933 als Tag des Umbruchs erwähnt. An diesem Tag wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Neben umfangreichen Informationen findest du auch auf dieser Seite (ganz unten) 3 originale Audiodokumente: eine Reportage aus der Reichskanzlei vom 30. Januar 1933, Ausschnitte aus Adolf Hitlers Regierungserklärung vom 2. Februar 1933 und Ausschnitte aus der Kundgebung im Berliner Sportpalast vom 20. Februar 1933

 

 

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Erna Goldmann wuchs in Frankfurt am Main auf. Auf dieser Seite der Bundeszentrale für politische Bildung findest du einen guten Überblick über die jüdische Geschichte Deutschlands

In der Einleitung zum Film erfahren wir, dass Juden in Frankfurt zwischen 1462-1796 in einem jüdischen Ghetto, der Judengasse, wohnten. Für einen detaillierten Überblick der Geschichte der Frankfurter Juden, lies diesen Artikel, mit weiterführenden Links. 

Im Film wird erwähnt, dass Erna eine Schule in Frankfurt besuchte, die nach Samuel Raphael Hirsch benannt war. Diese musste 1939 geschlossen werden; hier die Gedenktafel, die an die Samuel-Raphael-Hirsch-Schule erinnert

Erna erzählt außerdem die Geschichte von Moshe Goldmanns Großvater, Adolf Goldmann, der aus Polen emigrierte und nach Dessau zog. Adolf war nicht der einzige, der diese Reise auf sich nahm: Während des 19. Jahrhunderts emigrierten unzählige jüdische Familien von Ost- nach Westeuropa. Lies dazu diesen Artikel: "1789-1914: Massenmigration aus Osteuropa und "Metropolisierung". Ein Hauptgrund für diese Massenmigration war der im Russischen Kaiserreich weit verbreitete - und immer wieder in gewaltsamen Ausbrüchen und Pogromen resultierende - Antisemitismus. 

Gleichzeitig mit dem sozio-ökonomischen Aufstieg jüdischer Familien im Deutschland des 19. Jahrhundert entwickelte sich in der jüdischen Bevölkerung starker Patriotismus. Aus diesem Grund kämpften viele jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg auf Seiten Deutschlands. Hier findest du das Gedenkbuch des Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, und hier einen Artikel der Frankfurter Rundschau über eine Gedenkveranstaltung, die 2010 am jüdischen Friedhof in Frankfurt zu Ehren der gefallenen jüdischen Soldaten stattfand; das Denkmal, das dort zu Ehren der Gefallenen errichtet wurde, wurde im Film gezeigt.

Zu Jom Kippur besuchten Ernas Vater und Großvater die Synagoge. Schlag im Lexikon des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt nach und finde heraus, was diesen jüdischen Feiertag ausmacht.

Erna erklärt, dass ihre Familie nicht orthodox war. Dennoch wurde der Haushalt koscher gehalten, und ihr Vater und Großvater besuchten die Synagoge an der Friedberger Anlage an den hohen jüdischen Feiertagen. Die Homepage dieser Synagoge ist dem Gedenken der "Reichspogromnacht" gewidmet („Initiative 9. November"); im Intro werden wunderbare Fotos gezeigt.

Erna erklärt, dass man ihr eines Tages im Jahre 1935 gesagt hatte, dass sie am nächsten Tag nicht mehr an die Universität kommen dürfe. In diesem Jahr traten in Deutschland die  "Nürnberger Rassengesetze" in kraft, die zum Ziel hatten, jüdische Bürger vom gesellschaftlichen und politischen Leben auszugrenzen.

 

 

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Erna konnte nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nach Tel Aviv fliehen. Dieser Artikel der ZEIT beschreibt die Geschichte der jüdischen Auswanderung nach Palästina in den 1930er und 1940er Jahren.

Als Erna nach Tel Aviv kam, befand sich Palästina unter Britischer Herrschaft. Lies diesen Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung über die "Briten im Heiligen Land", welche Palästina zwischen 1917 und 1948 kontrollierten.

In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich das Vereinigte Königreich einverstanden mit den zionistischen Bestrebungen, in Palästina eine "nationale Heimstätte" des jüdischen Volkes zu errichten, wobei die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften gewahrt bleiben sollten. Der folgende Artikel der Deutschen Welle erläutert die Entstehungsgeschichte und Absichten der Deklaration.

Die Auswanderung europäischer Juden war aber nicht nur durch den Antisemitismus im Nationalsozialismus bedingt, sondern erfolgte sogar früher im Rahmen der zionistischen Bewegung. Als Zionismus wird die jüdische Nationalbewegung bezeichnet, die sich infolge des Antisemitismus in Europa um 1880 politisch zu organisieren begann und einen eigenen jüdischen Nationalstaat in Palästina anstrebte. Diese Seite der Bundeszentrale für politische Bildung informiert über den Ursprung der zionistischen Bewegung am Ende des 19. Jahrhunderts.  Ein Artikel der ZEIT berichtet über den Begründer des modernen politischen Zionismus, Theodor Herzl.

Viele andere versuchten ebenfalls, aus Deutschland und den besetzten Gebieten zu emigrieren, konnten aber keine Einreisegenehmigung für andere Länder bekommen. 1938 wurde in Évian-les-Bains eine Konferenz gehalten, bei der sich Vertreter von 32 Nationen trafen, um die Möglichkeiten der Auswanderung von Juden zu verbessern. Um mehr darüber zu erfahren, lies diesen Artikel über "Die Asyl-Konferenz von Evian-les-Bains: Das "jüdische Problem" auf internationaler Ebene".

Über 4000 jüdische KZ-Überlebende versuchten 1947 per Schiff von Frankreich nach Palästina zu gelangen. Doch die Reise der "Exodus" wurde zu einem Alptraum: Britische Kriegsschiffe griffen die Flüchtlinge an. Dieser Artikel beschreibt die Fahrt nach Palästina 1947 und den Rücktransport der Passagiere.

 

 

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Am 14. Mai 1948 erklärt Israel seine Unabhängigkeit. Hier findest du sowohl die deutsche Übersetzung der Unabhängigkeitserklärung, als auch das hebräische Originaldokument. David Ben-Gurion war der erste Premierminister Israels. Am 14. Mai 1948 verlas Ben-Gurion die Unabhängigkeitserklärung; von 1948-1953 und von 1955-1963 war Ben-Gurion israelischer Premierminister.  Bevor Ben-Gurion zum Premierminister ernannt wurde, war er Vorsitzender der Jewish Agency for Israel (dieser Link führt zur englischen Seite; die deutsche Seite ist im Moment aufgrund von Hackerangriffen stillgelegt). Die Jewish Agency ist heute die offizielle Einwanderungsorganisation Israels. Sie wurde 1929 als Vertretung der Juden in der Kommunikation mit dem britischen Mandatar gegründet. Die Jewish Agency war aber ebenso verantwortlich für die internen Angelegenheiten der in Palästina lebenden Juden.

Erna fand ein neues Zuhause in Tel Aviv. Dort finden sich noch heute viele beeindruckende Beispiele von Bauhaus-Architektur, die in den 1920er und 30er Jahren in Europa ihre Hochphase erlebte. Das Bauhaus-Museums in Tel Aviv dokumentiert alle dortigen Bauhaus - Gebäude mit Fotos und Biographien der jeweiligen Architekten (in Englisch), die größtenteils aus Europa stammten.

Als sich Erna in Israel eingelebt hatte, begann sie Schmuckstücke herzustellen und verkaufte sie an ein WIZO-Geschäft. "WIZO" ist ein Akronym für die englische Bezeichnung Women's International Zionist Organization, eine non-profit Organisation mit dem erklärten Ziel „Frauen und Kinder bei der Integration in Israel zu unterstützen und Ihnen Bildung sowie ein soziales Auffangnetz zu bieten".

Von Anfang an standen sich Judentum und Islam nahe, da sie ähnliche Vorstellungen von Glauben und Religion haben. Diese Seite informiert über Gemeinsamkeiten und Konflikte zwischen den Anhängern beider Religionen.

Bereits 1948, im Jahr der Unabhängigkeitserklärung, brach der so genannte Palästinakrieg / Erste Arabisch-Israelische Krieg / Israelische Unabhängigkeitskriegaus. Vorangegangen waren gewaltsame Ausbrüche zwischen jüdischen und islamischen Truppen - eine Reaktion auf den UN-Teilungsplan für Palästina. Der erste Palästinakrieg wurde schließlich 1949 durch beiderseitige Waffenstillstandserklärungen beendet. 

1951, nachdem Ernas zweiter Sohn zur Welt kam, zog die Familie nach Ramat Gan, eine Vorstadt von Tel Aviv. Lies mehr über Ramat Gan, die "Gartenstadt."

1967 brach wiederum Krieg zwischen Israel und den benachbarten islamischen Ländern (Ägypten, Jordan, Syrien). Dieser Konflikt wird als Sechs-Tage-Krieg bezeichnet. 

Um einen umfassenderen Überblick über den Nahostkonflikt zu bekommen, lies diesen Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung über den Nahostkonflikt, der auf weitere Dokumente und Publikationen der Bundeszentrale verweist. Darüber hinaus stellt diese Seite der Vereinten Nationen Dokumente und Karten in englischer Sprache zur Palästina-Frage von 1917 bis in die Gegenwart bereit.

Im Film kommt ein Foto vor, das Erna auf der Dizengoffstraße in Tel Aviv zeigt. Diese Straße ist nach Meir Dizengoff, dem ersten Bürgermeister von Tel Aviv, benannt. Lies einen Artikel der Jüdischen Allgemeinen über die Rekonstruktion des Dizengoffplatzes.

Erna nennt sich und ihre deutschen Freunde in Israel fröhlich einen „jekkischen Kreis". Als „Jekke" werden deutsche Juden in Israel bezeichnet; dieser Begriff war jedoch oft negative besetzt. In diesem Artikel - "Du bist Jekke? Wie cool." - kannst du nachlesen, wie sich das bis heute geändert hat. Heute ist die jüdische Bevölkerung Deutschlands die weltweit am schnellsten wachsende. Ein unvorstellbares Phänomen - in dem Land, in dem die Shoah ihren Ausgangspunkt fand. Lies diesen spannenden Artikel des Goethe Instituts über "Jüdisches Leben im heutigen Deutschland". 

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Kurz erwähnt Erna im Film auch die Reichspogromnacht (früher verharmlosend auch "Kristallnacht" genannt, wird dieses Ereignis heute als Novemberpogrom bezeichnet), die Nacht vom 9. auf 10. November 1938, in der es zu organisierten Ausschreitungen gegen jüdische Mitbürger, Geschäfte und Synagogen kam. Diese Karte des US-amerikanischen Holocaust Memorial Museum (USHMM) zeigt, welche Synagogen in Deutschland während der Novemberpogrome im Jahr 1938 zerstört wurden.

An der Technischen Universität Darmstadt, Fachgebiet CAD in der Architektur, werden seit 1995 Synagogen, die 1938 in der Reichskristallnacht von den Nazis zerstört wurden, am Computer rekonstruiert. Damit soll der kulturelle Verlust aufgezeigt und die historische Bedeutung der Bauwerke in Erinnerung gerufen werden, die Teil deutscher Städte und Straßenbilder waren. 

Dieses Projekt wird ergänzt durch ein interaktives öffentliches Synagogen-Internetarchiv, das Informationen zu über 2200 deutschen und österreichischen Synagogen enthält. Benutzer des Internets können weltweit Kommentare, Bilder, Links und Zeitzeugenberichte eigenständig hinzufügen.

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Persönlichkeiten

Ende des 17. / Beginn des 18. Jahrhunderts kam Samson Wertheimer (Bild), österreichischer Gelehrter, nach Frankfurt um zu studieren. Er etablierte und finanzierte dort eine Talmud Akademie und gewann zunehmend an Einfluss. Er erreichte schließlich sogar, dass die antisemitische Publikation "Entdecktes Judentum" von J.A. Eisenmenger nicht in Frankfurt verkauft werden durfte. 

Mayer Amschel Rothschild, Patriarch der Rothschild Familie, wurde 1744 in Frankfurt geboren und lebte in der Judengasse; in den 1760ern gründete er sein erstes Unternehmen, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatten seine Söhne Banken in Frankfurt, London, Vienna, Paris und Neapel. Heute befindet sich das Jüdische Museum Frankfurt im Familienpalais der Familie Rothschild

Im 18. und 19. Jahrhunderts etablierte sich nach und nach eine jüdische Emanzipationsbewegung. Davor war es jüdischen Männern aufgrund ihrer Religion beispielsweise nicht erlaubt, gewisse Berufe auszuüben. Einige, wie zum Beispiel der politische Schriftsteller Karl Ludwig Börne konvertierten aus diesem Grund zum Christentum. Andere, wie Gabriel Riesser, wurden zu vehementen Unterstützern der Emanzipationsbewegung. 

Es gab immer wieder Rückschläge - wie z.B. die Hep Hep Unruhen im Jahre 1819 in Polen - aber dennoch öffnete sich das deutsche Arbeits- und Gesellschaftsleben immer weiter für jüdische Familien, was man beispielsweise an Paul Ehrlichs Lebensweg nachvollziehen kann, der 1908 mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt wurde. Ehrlichs Leben wurde 1940 unter dem Titel "Paul Ehrlich - Ein Leben für die Forschung" (Original: "Dr. Ehrlich's Magic Bullet") verfilmt. 

So wurden jüdische Mitbürger in Deutschland nicht nur zu einem wichtigen und einflussreichen Teil der Gesellschaft, sondern auch der Wissenschafts- und Kulturgeschichte. Abseits von dieser sozio-ökonomischen Emanzipation wurde gleichzeitig versucht, die jüdische Religion an die modernen Lebensbedingungen anzupassen. Abraham Geiger (geboren in Frankfurt) stand an der Front der Reformbewegung, die versuchte, das Judentum für moderne jüdische Bürger relevant zu gestalten. 

Eine weitere wichtige Persönlichkeit in diesem Zusammenhang ist Samson Raphael Hirsch. Er war als Rabbi in der orthodoxen jüdischen Gemeinde in Frankfurt tätig, die offen für moderate Reformen war, wir zum Beispiel das Tragen moderner Kleidung und das Sprechen der deutschen Sprache. Hirsch wird als geistiger Vater der Neuorthodoxie (Wegbereiter der heutigen modernen Orthodoxie) gesehen.

 

Anderes

In Frankfurt wohnte Erna mit ihrer Familie in der Nähe des Eschenheimer Tors – ein beeindruckendes Gebäude, das das Frankfurter Stadtbild prägt. Auf der Homepage des Restaurants, das heute im Eschenheimer Turm untergebracht ist, kannst du mehr über seine Geschichte erfahren und hier findest du eine spannende Sage über den Eschenheimer Turm, aus dem „Deutschen Sagenbuch“ von 1853

Ernas Bruder studierte Medizin in München und Berlin; jedes mal, wenn er auf Besuch nach Frankfurt kam, führte er Erna in das stadtbekannte Café Laumer aus. Hier kannst du dir ansehen, wie das Café Laumer heute aussieht.

Nach ihrer Goldschmied-Lehre besuchte Erna die Staatliche Hochschule für Bildende Kunst / Städelschule. Der Kaufmann Johann F. Städel bestimmte, dass sein Vermögen und seine Kunstsammlung, im Falle seines Todes, auf eine Stiftung übergehen solle. Als er schließlich 1817 starb, nahm die Stiftung ihre Arbeit als „Städelsches Kunstinstitut” auf und etablierte eine Kunstschule und eine Galerie – das heutige Städelmuseum.

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Zu Erna Goldmanns Eltern und den jüdischen Feiertagen findest du hier ausführliche Informationen.

Mehr über Erna Goldmanns Bruder Paul und wie er den Krieg überlebte kannst du hier lesen.


Hier findest du alle Fotos zur Familie Goldmann aus der Centropa Fotodatenbank.

Alle Fotos aus der Centropa Fotodatenbank zu Frankfurt am Main findest du hier.

Fotos aus Israel aus der Centropa Fotodatenbak kannst du dir hier ansehen.

Film Details

  • Duration:
    00:15:39
    Countries:
    Germany, Israel

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