Daniel Halpern mit Familie Kocsiss auf einem Ausflug in Rumänien

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Das ist 1936 in Anina-Steyerdorf , in Siebenbürgen [Rumänien].

Dort wurde ich geboren und wir lebten bis 1936 in diesem Ort. Das ist das letzte Foto von meinem Cousin Daniel Halpern.

Die Familie Halpern, Sabine, die Schwester meiner Mutter, ihr Mann Samuel und die Kinder Daniel und Selma, besuchten uns vor dem Holocaust einige Male.

Auf dem Foto in der Mitte steht mein Cousin Daniel. Er war damals 14 Jahre alt. Auf dem Foto ganz rechts steht mein Vater.

Das Mädchen mit der weißen Schürze bin ich, neben mir steht meine Mutter.

Daniel, seine Schwester Selma und mein Onkel, Dr. Samuel Halpern, sind spurlos verschwunden.

Ich habe lange gesucht und keine Spur gefunden. Es tut mir sehr weh, dass niemand etwas weiß.

Ich weiß, dass Daniel aus Wien zum 18. August 1939 nach Palästina abgemeldet wurde, und ich habe gehört, dass er zusammen mit 500 anderen jüdischen Schulkindern mit einem Schiff, dessen Ziel Palästina sein sollte, in Wien, auf dem Donaukanal, auslief.

Seitdem ist er spurlos verschwunden.

Interviewee

Gizella E. Kocsiss