Rosa Rosenstein - Leben mit Geschichte

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Nach Hitlers Machtübernahme floh Rosas Familie aus Berlin nach Palästina; Rosa ging 1939 mit ihrem ungarischen Ehemann Michi und ihren zwei kleinen Töchtern nach Budapest.

Während Rosa und Michi interniert waren, gelang es Rosa, ihre Töchter aus Budapest zu ihrer Famile nach Palästina zu schicken. Michi starb im Arbeitslager in der heutigen Ukraine, Rosa überlebte im Versteck in Budapest während der letzten Kriegsmonate.

Nach Kriegsende heiratete sie Alfred Rosenstein aus Wien, bekam einen Sohn, Georg , und zog mit ihrem Mann in seine Heimatstadt Wien. Georg, der heutzutage Zwi heißt, wanderte 1963 nach seiner Matura (Abitur) nach Israel aus, lebte in einem Kibbutz und gründete eine eigene Familie, mit der er schließlich nach Österreich zurückkehrte.

Rosa Rosenstein starb 2005 im Alter von 98 Jahren.

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Diese ist eine historische Karte von Berlin aus dem Jahr 1907 - dem Jahr als Rosa Rosenstein geboren wurde. In diesem Artikel der GeoEpoche kannst du mehr über Berlin um 1900 lesen. Auch diese Archivaufnahmen (4:03 min) geben einen Einblick in dieser Stadt um die Jahrhundertwende.

Rosa Rosenstein erzählt, wie sie in ihrer Jugend oft ihre Freizeit in Bad Buckow verbrachte. Dieser Kurort war im Sommer der Lieblingsplatz der ganzen Familie. Hier klicken, um historische Fotos des damals aufblühenden Kurortes zu betrachten.

Rosa berichtet von der jüdischen Purim-Feier. Um mehr Informationen über dieses religiöse Fest zu erhalten, hier klicken.

 

 

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Rosa Rosenstein erzählt uns von der Mode in den 20er Jahren in Berlin. Auf dieser Seite des Deutschen Historischen Museums erfährt man mehr über die "Goldenen" Zwanziger Jahre. Auch in dieser Dokumentation der Historikerin Irmgard von zur Mühlen werden Berlins „Goldene Zwanziger" porträtiert. Im Film (Dauer 1:30:27 min) wird über Inflation, Arbeitslosigkeit, politische Krisen aber auch über das blühende Kulturleben berichtet. Über Berlin als führende Modestadt wird ab 45:00 min informiert.

Diese Seite des Deutschen Historischen Museums berichtet über das Alltagsleben in der Zeit der Weimarer Republik bis zu Hitlers Machtaufstieg. In dieser Dokumentation (8:07 min) von phoenix sind auch Archivaufnahmen sowie Interviews mit Zeitzeugen zu sehen.

Hier findest du ausführliche Hintergrundinformationen über die Weimarer Republik.

Der Beitrag der Juden zum Kulturleben der Zwischenkriegszeit war nicht gering. Fotos aus dem jüdischen Berlin der 1920er Jahre zeigen auch berühmte jüdische Schauspieler, Sänger oder Komponisten.

1929 hat Rosa Rosenstein Maximilian Weisz, einen Schneider aus Ungarn, geheiratet. Sie hatten zwei Kinder zusammen. Im Zuge der Machtübernahme Hitlers 1933 haben sich auch die antisemitischen Ausschreitungen vermehrt. Drei Wochen nach dem Kriegsausbruch 1939 ist Rosa Rosenstein mit ihrer Familie nach Budapest geflohen, in der Hoffnung, dass es ihnen dort nichts passieren würde.

In diesem Essay kannst du mehr über Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland seit 1933 erfahren. Diese Seite des Berliner Dokumentationszentrums "Topographie des Terrors" beschreibt das nationalsozialistische Herrschaftssystem.

 

 

 

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In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fand einen gegen die jüdische Bevölkerung gerichteten Pogrom statt, welches verharmlosend auch „Reichskristallnacht" genannt wurde. Dieses Pogrom wurde von Goebbel initiiert, als Vergeltungsmaßnahme für die Ermordung des deutschen Diplomaten Ernst vom Rath in Paris. Im Zuge dieses Pogroms wurden auch zahlreiche Synagogen in Deutschland und Österreich zerstört. Diese Karte des US-amerikanischen Holocaust Memorial Museum (USHMM) zeigt, welche Synagogen in Deutschland während der Novemberpogrome im Jahr 1938 zerstört wurden.

Auch diese Fotosammlung zeigt Synagogen in Deutschland und Österreich. In dieser kurzen Archivaufnahme (2:33 min) ist der Abriss einer Synagoge im Zuge der „Reichskristallnacht" 1938 zu sehen.

An der Technischen Universität Darmstadt, Fachgebiet CAD in der Architektur, werden seit 1995 Synagogen, die 1938 in der Reichskristallnacht von den Nazis zerstört wurden, am Computer rekonstruiert. Damit soll der kulturelle Verlust aufgezeigt und die historische Bedeutung der Bauwerke in Erinnerung gerufen werden, die Teil deutscher Städte und Straßenbilder waren.

Dieses Projekt wird ergänzt durch ein interaktives öffentliches Synagogen-Internetarchiv, das Informationen zu über 2200 deutschen und österreichischen Synagogen enthält. Benutzer des Internets können weltweit Kommentare, Bilder, Links und Zeitzeugenberichte eigenständig hinzufügen.

 

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Drei Wochen nach dem Kriegsausbruch 1939 ist Rosa Rosenstein mit ihrer Familie nach Budapest geflohen, in der Hoffnung, dass es ihnen dort nichts passieren würde. Rosa Rosensteins Eltern gelang die Flucht nach Palästina. Ihre Kinder konnte Rosa Rosenstein den Eltern noch rechtzeitig nachschicken, denn sie und ihr Mann wurden in Budapest verhaftet und interniert. Ihr Mann Maximilian kam in einer Zwangsarbeiterbrigade ums Leben. Im Zweiten Weltkrieg wurden Juden in verschiedenen Ländern als Zwangsarbeiter eingesetzt; viele von ihnen mussten die ungarischen Truppen beim Angriff auf Russland im Jahr 1941 begleiten.

Rosa überlebte die letzten Kriegsmonate im Versteck in Budapest. Wie es vielen anderen Juden in Ungarn erging, erfährt man hier.

Dieser Artikel berichtet von den Bemühungen zweier Diplomaten - Raoul Wallenberg und Carl Lutz - während des Zweiten Weltkrieges, die jüdische Bevöllkerung in Budapest vor Übergriffen der Nationalsozialisten zu schützen.

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Nach dem Krieg zog Rosa Rosenstein nach Wien. Zur Zeit des Nationalsozialismus in Österreich wurde die jüdische Bevölkerung der Stadt Wien beinahe vollständig vertrieben und im Holocaust ermordet. Nach 1945 kam es zu einem Wiederaufleben von jüdischem Leben in Wien. Die Israelitische Kultusgemeinde Wien bietet auf ihrer Webseite einen Überblick ihrer Geschichte, und die Stadt Wien informiert über jüdisches Leben in Wien

Wenn ihr Ehemann nicht erkrankt wäre, wäre Rosa Rosenstein auch gerne wieder nach Berlin gezogen. Hier erfährt man mehr über das aus 80 Gedenktafeln bestehende Denkmal im Bayerischen Viertel in Berlin - Schöneberg, das wohl ungewöhnlichste Holocaust-Mahnmal der Stadt.

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In ihrem Interview beschreibt Rosa Rosenstein die Emigration ihrer Familie nach Palästina.

Hier kannst du einen Interviewauszug über Rosa Rosensteins Verhaftung und Zeit im Internierungslager nachlesen.


Eine Karte vom heutigen Berlin und seiner Umgebung findest du hier.

Rosa Rosenstein heiratete Ihren Mann Maximilian in der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße. Hier kannst du mehr darüber nachlesen.

Unter diesem Link findest du aus allen Centropa Archiven Fotos, die in Berlin aufgenommen wurden.

Rosa überlebte den Krieg im Versteck in Budapest. Klicke hier, um mehr als 400 Fotos aus Centropas Archiven zu sehen, die in der ungarischen Hauptstadt aufgenommen wurden.

Folge diesem Link, um Fotos von ungarischen Zwangsarbeiterbrigaden aus dem Centropa Archiv zu sehen.

Die Internetseite der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

 

Filmdetails

  • Dauer:
    00:07:02
    Land:
    Deutschland, Österreich

Study Guide

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